Die in den letzten Jahren rege Teilnahme am Deutschen Kongress für Perinatale Medizin, der nun bereits zum 23. Mal stattfindet, spricht dafür, dass diese Veranstaltung im ICC Berlin 40 Jahre nach dem ersten Kongress ein etabliertes und wichtiges Forum
- für den Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse,
- die Diskussion bewährter und neuer Behandlungsmethoden,
- das Gespräch über die Organisation der Perinatalmedizin und nicht zuletzt
- für den persönlichen Erfahrungsaustausch
ist. Diesen vielfältigen Aufgaben wird das Kongressprogramm durch eine inzwischen erprobte interprofessionelle Mischung aus Workshops, Kursen, Spezialvorträgen oder Podiumsdiskussionen neben Freien Vorträgen, Postern und Videos gerecht.
Die Vielfalt der Meinungen wird dadurch sichergestellt, dass sich neben der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM) als Hauptveranstalter, die Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI), der Bund Deutscher Hebammen (BDH) und die verschiedenen Gruppierungen des Board für Pränatal- und Geburtsmedizin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) an diesem Kongress beteiligen.
Das breite Themenspektrum reicht von der Pränataldiagnostik über die Betreuung von Schwangerschaften und Geburten mit und ohne bekanntes Risiko bis zur Akutversorgung sowie der Nachbetreuung von Früh- und Neugeborenen. Selbstverständlich werden auch politische Themata angesprochen. Die Pränataldiagnostik mit ihren Randbedingungen wird genauso behandelt werden sollen wie Fragen zur Absicherung der perinatalen Versorgung unter den gegebenen strukturellen, personellen und nicht zuletzt finanziellen Randbedingungen.
Ich hoffe, dass Ihnen das Kongressteam, ob Sie nun Ärztin, Arzt, Hebamme oder Krankenschwester sind, mit dem Kongressprogramm aktuelle Informationen, spannende Diskussionen und Hinweise für das praktische Handeln bietet, die für Sie bei der Betreuung von Schwangeren, Neugeborenen und jungen Familien von Nutzen sind.
In diesem Sinne freue ich mich darauf, Sie in Berlin willkommen zu heißen!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Prof. Dr. med. K. Vetter
Präsident der DGPM