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GRUSSWORT
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Kinderkrankenschwestern und Pfleger,
liebe Hebammen,
nunmehr halten Sie das Programm des im Mai 2009 stattfindenden Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM) und der 35. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI), der zweiten gemeinsamen Tagung dieser beiden an der gesamten perinatalen Medizin beteiligten Fachgesellschaften, in der Hand.
Im Begriff der perinatalen Medizin ist die Interdisziplinarität bereits enthalten: Es geht um pränatale Diagnostik und Therapie der werdenden Mutter, die peripartale Zeit mit der Geburt des Kindes, die Betreuung des gesunden Neugeborenen sowie der jungen Familien und die Versorgung eines kranken Neu- oder Frühgeborenen. Der für die Bewältigung dieser Aufgabe erforderlichen fachübergreifenden Zusammenarbeit - bezogen sowohl auf die medizinischen Fachdisziplinen Pränataldiagnostik, Geburtsmedizin, Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, als auch auf die unterschiedlichen beteiligten Professionen - haben wir Rechnung zu tragen versucht und hoffen, dass sich Gynäkologen und Geburtshelfer, Hebammen, Kinderärzte, Neonatologen, Kinderkrankenschwestern und Pfleger sowie all die vielen, die sich um weitere Aspekte der Betreuung von Familien oder der Versorgung kritisch kranker Neu- und Frühgeborener kümmern, in diesem Programm wiederfinden mögen.
Vor diesem Hintergrund werden die Diskussionen vielfältigen und nur interdisziplinär beantwortbaren Aufgaben gewidmet sein:
- Was kann pränatale Diagnostik, was sind ihre Grenzen?
- Welche Aufgaben haben die einzelnen beteiligten Professionen?
- Wie wird perinatale Medizin optimal strukturiert?
- Wie sehen die Grundsätze eines interdisziplinären und kommunikativen Zusammenarbeitens für gegebene Patientinnen aus?
Für diesen gemeinsamen Kongress haben wir neben 8 Podiumsdiskussionen 27 Workshops (bei denen es fast weniger um die Wissensvermittlung als vielmehr um die Diskussion geht), 31 Kurse, die einen vertiefenden Einblick in die jeweiligen Teilgebiete vermitteln sollen, 12 Lunch-Symposien und Foren, die sich verschiedenen Spezialthemen widmen, 157 freie Vorträge und 328 Posterpräsentationen geplant. Hinzu kommen eine Reihe von Spezialvorträgen und eine Sitzung mit Pro-Contra-Diskussion über die Fachgrenzen hinweg.
Wir würden uns sehr freuen, wenn das schon in der ersten Anmeldephase große Interesse angesichts des jetzt vorliegenden Programmes, das den Anspruch einer disziplin- und fachgruppenübergreifenden Diskussion deutlich macht, Sie noch mehr motiviert, nach Berlin zu kommen. Gern wollen wir all die auf dem wissenschaftlichen Kongress begonnenen fachlichen Diskussionen mit Ihnen aber auch beim Get together“ oder im Rahmen des Festabends im Radialsystem“ an der Spree weiterführen.
Wir freuen uns sehr, jeden einzelnen von Ihnen im dann wahrscheinlich schon frühsommerlichen Berlin begrüßen zu können.
Bis dahin mit den besten Grüßen
Ihr
Prof. Dr. Rainer Rossi
Kongresspräsident GNPI
Ihr
Prof. Dr. Klaus Vetter
Kongresspräsident DGPM
Ihre
Dr. Babett Ramsauer
Ihr
Thomas Kühn
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